Anonyme Briefe enthalten mehr unbeabsichtigte Hinweise auf ihre Autoren,
als allgemein angenommen

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Stand: 21.01.2014

Sprachwissenschaftliche Krininalistik

Siegener Hochschulzeitung 05/1992



Zur Herausbildung einer neuen linguistischen Teildisziplin in Deutschland
Von Raimund H. Drommel



Wir befinden uns im Jahre 1987 n. Chr. Ganz Deutschland ist frei von sprachwissenschaftlicher Kriminalistik. Wiesbaden, Bonn, Gießen und Castrop-Rauxel liegen tief im forensisch-linguistischen Dornröschenschlaf…

Deutschland


Ganz Deutschland? Nein! An der Universität - GH - Siegen wird unbeeindruckt von Amtsschimmel und Uni-Mief gehandelt. Und das ist nicht leicht für jene deutschen Behörden ("Das ist schon immer so gewesen") und Hochschul-Theoretiker ("Wo kommen wir denn da hin?"), die allein die Verantwortung tragen; dafür, dass dieses unser Land in Sachen "Forensischer Linguistik" dem internationalen Standard zügig hinterherhinkt…

Was versteht man unter "Textuntersuchung"? Und welches sind die Anforderungen für Textsachverständige? Im Sommer 1987 wurden in Siegen die Rahmenrichtlinien für diesen neuen Sachgebietsbereich in Deutschland erstmals erarbeitet. Danach wurde diese Thematik zügig weiterverfolgt



Anfänge der Aktivitäten zur Forensischen Linguistik
an der Universität - Gesamthochschule - Siegen



SS1987:
Erarbeitung eines Ausbildungsprogrammes für Textsachverständige, einschließlich gutachterlicher Bestellungsvorrausetzungen.

Seit WS 87/88:
Diverse Lehrveranstaltungen am Fachbereich 3, zahlreiche Seminararbeiten

Oktober 1987:
Kurzvorstellung der Forensischen Linguistik in der Siegener Hochschulzeitung (3/87)

12.12.1989:
Vortragsveranstaltung und Demonstration der praktischen Möglichkeiten der Forensischen Linguistik bei der Kriminalpolizei Siegen, für Kriminalbeamte und Staatsanwälte aus der Region.

15.-18.01.1990:
AStA-Ringvorlesung: "Sprachwissenschaftler vor Gericht - forensische Linguistik"

08.06.1990:
Panel Session: "Forensic Linguistics - Text Attribution in a Forensic Setting" im Rahmen des Internationalen Kongresses "DAS NEUE MEDIUM - Datenverarbeitung in den Geisteswissenschaften.

November 1990:
Beitrag zur Kritik an der sprachwissenschaftlichen Kriminalistik ("Gibt es einen Individualstil?") in der Siegener Hochschulzeitung (2/90, S.15-16)

Juli 1991:
Studentenbeiträge in der Siegener Hochschulzeitung (2/91): Petra Winkelmann: "Top-Terroristen oder Handlanger?" (S.21); Michael Treude / Katja Schütte: "Der Heiratsschwindler aus dem Morgenland" (S. 34-36).

 




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