Anonyme Briefe enthalten mehr unbeabsichtigte Hinweise auf ihre Autoren,
als allgemein angenommen

Anonyme Anschuldigungen, Beleidigungen, Bedrohungen oder Erpressungen liefern die sprachlichen Visitenkarten ihrer Autoren gleich mit
Leistungen
Publikationen
 
Stand: 21.01.2014

Analysen und Gutachten



Erstellung von Analysen und Gutachten zu Sprachproduktionen aller Art

  • im Bereich aller Anwendungen der Forensischen Linguistik:
    • Sprach-, Stimm- und Schriftgutachten aller Art, z. B.
      • Urheber-Profile anhand der Sprache und Stimme (Autoren- und Sprecher-Erkennung),
      • Gutachten zu anonymen Schrift- und Audio-Erzeugnissen
      • Autorschaftsbestimmungen bei beweiserheblichen und/oder streitbefangenen Schriftstücken (gerichtliche Textvergleichung, Linguistische Prüfung von Dokumenten, z.B. auf Echtheit)
  • für juristische Zwecke (Gutachten zu rechtlich relevanten und rechtlichen Formulierungen und Äußerungen
  • zu Unternehmensbezeichnungen (Produkt- und Markennamen, insbesondere zu Wort- und Hörmarken bei Verdacht auf Verletzung von Markenrechten)


Die drei Zugriffsweisen zu anonymen Autoren



Sprachwissenschaftlich-philologische Analyse

Der Begriff „Autorenprofil“ wurde in Anlehnung an „Täterprofil“ gebildet. Beim Täterprofil wie auch beim Autorenprofil im engeren Sinne besteht die Aufgabe des sprachwissenschaftlichen Gutachters darin, herauszufinden, in welchen sozialen Kreisen oder Berufsgruppen der Autor zu suchen ist, ob er einen Dialekt spricht oder Ausländer ist, wie groß seine stilistischen Fähigkeiten sind, ob er einen bestimmten Wortschatz bevorzugt, ob man auf eine bestimmte Bildung oder bevorzugte Tätigkeit des Autors schließen kann und dergleichen mehr.

Das Ergebnis einer solchen sprachwissenschaftlichen Untersuchung im engeren Sinne mag in vielen Fällen etwas unbestimmt bleiben, die Analyse kann keine völlig gesicherten Ergebnisse, allerdings ganz wesentliche Hinweise bzw. Anhaltspunkte geben. Äußerst ist hilfreich ist sie aber bei der Entlastung unschuldiger Personen.

Sprachprofiling

Durch Sprachprofiling erhalten Autorenprofile eine breitere Basis, da nicht nur auf die klassischen Methoden der qualitativen und quantitativen Sprachwissenschaft, sondern auch auf die Kommunikations- und Motivationspsychologie zurückgegriffen wird.

Was ist Sprachprofiling?

  • Erstellen von Basis-Profilen von Personen durch die Analyse ihrer sprachlichen Äußerungen
  • Analyseobjekte: Texte

Im Gegensatz zu dem enger gefassten Autorenprofil, das mit sprachwissenschaftlich-philologischer Methodik individualstilistische Details fokussiert, erfasst das „Basis-Profil“ auch die Wahrnehmungsdominanz und die dominante Grundmotivation eines Sprach-produzenten.

Unsere Haupt-Wahrnehmungskanäle

  1. Sehen: visueller Kanal

  2. Hören: auditiver Kanal

  3. Fühlen: taktiler Kanal

Ist z. B. ein Verdächtiger nicht der Urheber eines zuzuordnenden Schreibens, dann lässt sich das häufig schon in einem relativ frühen Analysestadium durch Abgleich der Wahrnehmungsdominanzen feststellen. Unter den Wahrnehmungskanälen, mit denen wir Information aufnehmen und Erfahrung abspeichern, ist einer besonders ausgeprägt, dominant. Die Wahrnehmungsdominanzen verteilen sich in Deutschland allgemein etwa folgendermaßen:

Sehen: 55% Hören: 30 % Fühlen: 15 %.


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